Ökostromanbieter mit Zertifikat sind Vorbilder für die Stromindustrie

Wenn man den eigenen Haushalt mit Ökostrom ausstatten möchte, da man ein Zeichen gegen die Atomkraft setzen möchte, dann kann man das mittlerweile bequem tun, denn alles was man dazu benötigt findet man schnell und einfach im Internet. So kann man die unterschiedlichen Ökostromanbieter mit Zertifikat oder ohne miteinander vergleichen und sich so für einen bestimmten Anbieter entscheiden.

Wenn man nun allerdings nichts mit einem der Ökostromanbieter mit Zertifikat anfangen kann und sich daher für einen Anbieter ohne ein solches entscheidet, was kann das dann bedeuten? Grundsätzlich bedeutet das Zertifikat, dass der Stromanbieter auch wirklich Ökostrom anbietet, je nach den bestimmten Kriterien der zertifikatverleihenden Instanz.

Eine Übersicht der günstigsten Ökostromanbieter mit Zertifikat findet man hier im Stromvergleichsrechner:


Der TÜV verleiht z.B. ein Zertifikat an einen Ökostromanbieter, wenn dieser den gelieferten Strom mindestens zu 50 Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugt hat. Es gibt aber auch noch andere Instanzen, die ein Zertifikat verleihen, so z.B. das ok-Power-Zertifikat, welches den Ökostromanbietern verliehen wird, die einen „zusätzlichen Umweltnutzen“ garantieren. Eines ist allerdings allen Zertifikatinhabern gemein: Sie stellen auf ökologischer Basis Strom her, was man von den Zertifikatlosen nicht zweifelsfrei behaupten kann.

Natürlich darf man keinen Generalverdacht gegen die Ökostromanbieter ohne Zertifikat aussprechen, doch es gibt schließlich keine Garantie dafür, dass sie nicht doch Strom aus Atom- oder Kohlekraftwerken einspeisen. Bei einem Ökostromanbieter mit Zertifikat hat der Verbraucher diese Garantie.